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die schönen dinge.

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Sommerliches Outfit // Und die Frage: Haben wir verlernt zu genießen?

Freitag, 22. Juli 2016
Letztens habe ich einen Artikel gelesen, der mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Es ging darum, dass die Deutschen verlernt haben ihr Leben zu genießen. Dass sie so kontrolliert und pflichtbewusst sind, dass sie nicht mehr loslassen. Dass sie sich so zügeln, dass sie nichts Impulsives mehr tun. Dass sie so viel Stress haben, dass kein Platz mehr für die schönen Dinge im Leben ist. Mal etwas ganz Unüberlegtes tun? Lieber nicht. Über die Stränge schlagen? Ach nee. Stattdessen wird geschuftet und sich nichts gegönnt. Und auf Dauer macht das alles andere als glücklich und lebensfroh. Laut oben genanntem Artikel, haben viele Menschen hier bei uns in Deutschland einfach vergessen, wie das überhaupt geht: Sich im Moment verlieren, komplett loslassen, platzen vor Freude, weil das Leben so verdammt schön sein kann. Ja, auf der Suche nach dem Glück auch mal einen Fehltritt riskieren. Und das fand ich wirklich erschreckend. 
// Kleid: Parisian Collection via Asos (hier) // Sonnenbrille: Mango //

Immer wenn ich so etwas in die Richtung lese, denke ich mir: DU LEBST NUR EINMAL. Nur ein einziges Mal. Setz dich verdammt nochmal mit einem Glas Wein auf den Balkon und freu dich, dass du hier bist. Und stelle dir selbst regelmäßig die Frage: Wenn morgen alles aus ist, wie habe ich dann gelebt? Vielleicht ist es für manche aber leichter gesagt als getan. Sonst würden ja alle permanent freudestrahlend und Wein trinkend auf ihren Balkonen sitzen, keiner würde sich über seinen Job ärgern, niemand würde je wieder Diät machen und es gäbe keine Kriege mehr. Vielleicht ist es auch nicht immer so einfach. Vielleicht ist es auch unfair denjenigen gegenüber, die einfach mit vielen beruflichen oder familiären Belastungen klarkommen müssen. Und natürlich hat jeder auch einfach mal einen schlechten Tag. 

"Wenn morgen alles aus ist, wie habe ich dann gelebt?"


Dennoch glaube ich, dass viele Menschen weitaus zufriedener und glücklicher sein könnten, wenn sie das Problem ganz gezielt angehen würden. Davon bin ich wirklich überzeugt. Denn ein bisschen muss man auch für sein Glück tun. Wie heißt es nicht so schön: Jeder ist seines Glückes Schmied. Man muss sich ab und an vielleicht etwas motivieren. Auch mal ins kalte Wasser springen. Verstehen, was wirklich glücklich macht und was nur so tut. Sich trauen, Dinge zu ändern. Den Job, der einen seit Jahren ankotzt, einfach an den Nagel hängen. Freunde, die einen runterziehen, einfach ausmisten. In eine neue Stadt ziehen und ganz neu anfangen. Endlich segeln lernen. Die Wand im Flur blau streichen. Egal. Aber jede Entscheidung im Leben, sei sie noch so klein, kann einen entweder glücklicher machen oder nicht. Und man kann diese Entscheidungen selbst treffen. Das ist doch eigentlich toll, oder?




Ich sehe das so: Schöne Dinge und genusserfüllte Augenblicke hinterlassen einen Abdruck im Gedächtnis. Hässliche Momente und unangenehme Zeiten auch. Der allgemeine Gemütszustand entwickelt sich also in eine oder die andere Richtung, je nachdem, wovon man mehr erlebt. Ich glaube, es liegt auf der Hand, was man also tun sollte.

Ich akzeptiere kein Mittelmaß (oder gar Unzufriedenheit) in meinem Alltag und kann wirklich behaupten, dass ich mein Leben ausschließlich mit Dingen gefüllt habe, die mich glücklich machen. Da sind die Grundpfeiler, die alles aufrechterhalten, wie mein Alex, der kleine Floh, die Abwesenheit von Krankheit und ein Dach über dem Kopf, zum Beispiel. Aber im Alltag sind es auch oft die kleinen, eher unscheinbaren Dinge, die wirklich sehr zufrieden und glücklich machen können: Ein Spaziergang im Wald, der Duft frischer Wäsche oder ein kühles Glas Weißwein nach einem langen Tag. Manchmal muss man vielleicht auch nur die Augen aufmachen und ganz bewusst darauf achten, was einem der Alltag tatsächlich alles an Genuss und Glück bieten kann. Dem alltäglichen Stress darf man nicht immer die Oberhand gewähren. Wo kommen wir denn da hin?




Ein kleines Spiel, das einem ein bisschen besser vor Augen führt, wie schön das Leben eigentlich ist: Jeden Tag ganz bewusst eine Sache machen, die einen glücklich macht und die man so richtig genießt. Ich mache das so gut wie immer und ich kann es euch wirklich empfehlen. Das kann auch total banal sein. Mich macht manchmal schon mein Vanille-Cappuccino am Morgen glücklich. Außer ich bin wirklich müde. Dann braucht's schon etwas mehr, haha. Aber zurück zum Thema: Solltet ihr also zu den 55% der jungen Leute gehören, die das Gefühl haben im Alltag nicht mehr wirklich genießen zu können und verzweifelt nach dem Glück suchen, probiert es doch einfach mal aus. Integriert ein paar schöne Dinge in euren Alltag und ihr werdet sehen, wie er nach und nach anfängt zu blühen.

Alles Liebe
Eure Stilblume

Die Mutterrolle: Was ist denn da los?

Samstag, 16. Juli 2016
Vor kurzem hat die liebe Regina einen Blogpost veröffentlicht, der meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Lest ihn euch durch - er ist wirklich bemerkenswert. Ihre Worte sind mir noch eine ganze Weile im Kopf herumgegeistert und ich habe mir so meine eigenen Gedanken gemacht. Was dabei herausgekommen ist, erzähle ich euch jetzt.

Mütter verbringen heutzutage viel Zeit auf Instagram und Co. Ich auch. Ist ja auch schön. Man kann mit dem Smartphone auf dem Sofa zwischen Spucktüchern und Geschrei ein bisschen Kontakt zur Außenwelt und anderen Mamis aufnehmen. Eigentlich wirklich eine coole Sache. 

Ich finde es aber wirklich merkwürdig, wie sich viele Mütter heutzutage auf Instagram präsentieren und welche Hashtags sie verwenden, um ihre Muterrolle zu unterstreichen. #momboss. #mompreneur. Was soll das denn? Soll das suggerieren, Muttersein sei ein Job? Ein Job, bei dem man irgendwann befördert wird, wenn man den Pastinaken-Kartoffel-Brei ganz besonders gut kocht? Ein Job, bei dem man ein erstklassiges Zeugnis bekommt, wenn man den Windeleimer schon leert, bevor er überquillt? Wer entscheidet denn, was für eine perfekte Mutter man ist? Instagram? Eure Freunde? Die Gesellschaft? Und noch weitergedacht: Wen kümmert es bzw. wem will man denn überhaupt etwas beweisen? Ich poste auch gerne schöne Familienbilder, aber niemals mit der Absicht, als möglichst erfolgreiche oder gar perfekte Mutter dazustehen. 

Einfach & Sommerlich: Tomaten-Carpaccio mit Feta & Pesto

Donnerstag, 14. Juli 2016

Ich liebe einfache Gerichte, die super schmecken. Meistens braucht es in meiner Küche nicht viel Chichi (nur gaaaanz ab und zu, hehe). Zwar dauert das Anrichten bei mir manchmal einen Moment länger, aber die Gerichte sollen weitestgehend unkompliziert sein. Das war eigentlich schon immer so. Und jetzt mit Baby ist das noch mehr so, haha. Florian hat nämlich kein Verständnis für stundenlange Kochorgien und würde lautstark protestieren, wenn ich ihn zu lange in seiner Wippe parken würde. 

Dieses Rezept ist also absolut säuglingstauglich und auch für alle geeignet, die an einem lauen Sommerabend keine Lust mehr haben, groß zu kochen. Eine schöne Vorspeise in einem sommerlichen Menü wären die Tomaten auch. Wie ihr wollt :-)

Lago Maggiore // Tipps zum Thema Reisen mit Säugling

Mittwoch, 13. Juli 2016

Halloooooo! Ihr hattet es ja vielleicht schon auf Instagram und Snapchat mitbekommen: Wir waren wieder im Urlaub! Dieses Mal hat es uns an den Lago Maggiore verschlagen. Das Tessin ist wirklich eine besondere Gegend und unser Blick über den See war einfach unbeschreiblich schön. Es war so sommerlich und der kleine Floh war quietschvergnügt im Pool schwimmen, hat zum ersten Mal in seinem Leben an einer Grissini-Stange gelutscht und hat sich insgesamt einfach prächtig amüsiert. 

Und das bringt mich auch schon zum zentralen Thema des heutigen Posts: Wie ist denn das, mit Säugling zu verreisen? Würde ich es empfehlen? Was gibt es denn zu beachten? Inzwischen haben wir schon zwei Urlaube mit dem kleinen Floh hinter uns und insgesamt fand ich, dass alles wirklich ganz prima geklappt hat. Ein paar Punkte werde ich heute hier ansprechen und vielleicht helfen diese Erfahrungswerte ja dem ein oder anderen weiter :-) Und wenn euch Säuglinge auf Reisen ganz egal sind, dann könnt ihr euch einfach die schönen Bilder vom Lago Maggiore anschauen, hihi! Auch ok, oder?

Outfit: Warum ich keine € 2.000 für eine Tasche ausgebe

Mittwoch, 29. Juni 2016
Kleid: H&M // Strickjacke: ONLY (hier) // Schuhe: Cox via Görtz // Sonnenbrille: Ray Ban // Tasche: Zara 

Hallo, ihr Lieben :-) Heute gibt es mal wieder ein sommerliches Outfit! Und nach meinem sehr lässigen Alltagslook letztes Mal, kommt heute dann doch wieder ein nicht ganz säuglingstaugliches wallendes Sommerkleid. Aber schön ist es! 

Wir waren letztens zu dritt zu Mittag an einem kleinen See essen und da dachte ich mir, ich krame mal wieder ein schickes Kleid aus dem Schrank. Sooooooo viele Gelegenheiten bieten sich mir da schließlich auch nicht. Florian schätzt meine Kleider nämlich nicht so wirklich. Und für unsere Waldspaziergänge sind sie auch eher ungeeignet. Wie dem auch sei, dieses rote Kleidchen hatte letztens auf jeden Fall mal wieder etwas Freigang und wie ich es kombiniert habe, seht ihr heute hier.

Stilblume loves: Baba Ghanoush {Auberginencreme}

Dienstag, 28. Juni 2016

Letztens hatten wir am Nachmittag Besuch und ich habe einfach ein paar Kleinigkeiten zum Essen vorbereitet. Normalerweise mache ich in so einem Fall ein schnelles Hummus oder eine Guacamole, aber irgendwie hatte ich mal wieder Lust, etwas ganz anderes auszuprobieren.

Vor einiger Zeit hatte ich in einer Kochsendung gesehen, wie jemand Baba Ghanoush zubereitet hat und die würzige Auberginencreme ist mir seitdem ständig im Kopf herumgegeistert. Ich habe mir dann aus verschiedenen Rezepten, die ich im Internet gefunden habe, mein ganz eigenes zusammengestellt. Und dieses Rezept möchte ich euch heute hier mit euch teilen :-)

Mir schmeckt die Auberginencreme wahnsinnig gut: Säuerliche, süße und würzige Elemente verschmelzen ganz toll mit dem Geschmack der im Ofen gegarten Aubergine und den Sesamnoten, mmmm! Aber probiert das Rezept einfach selbst; vielleicht ist es ja auch etwas für euch :-) Wenn ihr die orientalische Küche mögt, werdet ihr es auf alle Fälle lieben!

Casual (Mom) Style: Boyfriend Jeans & langer Cardigan

Sonntag, 19. Juni 2016
Cardigan: Mango // Jeans: Zara // T-Shirt: Scotch & Soda (Maison Scotch) // Sonnenbrille: Mango // Schuhe: Cox via Görtz

Hallo, ihr Lieben! Das letzte Outfit ist ja schon wieder eine Weile her, also gibt's heute mal wieder einen Mode-Post für euch! Und als ich mich in Vorbereitung darauf so durch die drei letzten Outfits auf Mallorca geklickt habe, habe ich mir gedacht: Die müssen ja denken, ich wache morgens auf, lege mein Kind in die Ecke und verbringe die nächsten 3 Stunden damit, mich zu stylen und zu schminken, bevor ich in den Tag starte. Dem ist natürlich nicht so und ich trage auch nicht jeden Tag wallende Maxikleider und Riesenohrringe (die würde mir der Floh nämlich nur herausreißen...Ich spreche da aus Erfahrung, autsch!). Ich bin auch nur eine ganz normale Mutter, die irgendwie versucht, den Alltag zu meistern und dabei nicht komplett versifft durch die Gegend zu laufen. Seidenkleider etc. stehen da meistens nicht so weit oben auf meiner Liste. Die werden nämlich vollgekotzt. Und zwar hundertprozentig. Natürlich gebe ich mir auch mal mehr Mühe bei der Outfitwahl, beispielsweise wenn wir etwas Besonderes vorhaben, oder ich einfach mal Lust darauf habe. Aber an ganz normalen Tagen hat sich so etwas wie eine Standard-Uniform entwickelt, die einfach alltagstauglich ist, zu dem aktuellen Sommerwetter passt und so einiges an ausgespuckter Milch etc. aushält. (Ich hatte mir zwar geschworen, nicht eine dieser Mamis zu werden, die ständig über ausgespuckte Milch sprechen, aber mei... was soll ich sagen... das sind so die Themen, die hier gerade brandaktuell sind.) Naja - der besagte Alltagslook soll auf jeden Fall bequem und funktional sein, aber trotzdem irgendwie cool aussehen (so viel Eitelkeit muss dann doch noch sein, hehe). Und den Look zeige ich euch hier heute :-)