Home Series: Unser Schlafzimmer // Mein neues Letter Board von heimkleid.com & Gewinnspiel


{Werbung*} Unser Schlafzimmer habe ich euch hier auf dem Blog noch nicht gezeigt. Das liegt daran, dass es tatsächlich lange Zeit ein Raum war, mit dem ich irgendwie so ganz und gar nicht zufrieden war. Die Möbel haben mich allgemein schon länger gestört und ich tat mich wirklich schwer mit der Deko - irgendwie war der Raum einfach nicht stimmig! Also habe ich daraus ein kleines Projekt gemacht und in den letzten Monaten Stück für Stück so ziemlich das gesamte Zimmer umgebaut (Stichwort Nestbautrieb, haha)! Aber ein Schlafzimmer muss doch einfach ein Ort sein, an dem man sich richtig gerne aufhält. Deswegen freue ich mich auch so, dass jetzt endlich alles passt und wir uns dort einfach pudelwohl fühlen. 

Im Zuge meiner Umräumaktion wurden dunklere Holzmöbel gegen hellere Varianten ausgetauscht, das Bett an die andere Wand gestellt und es sind auch ein paar grüne Pflanzen eingezogen. Das absolute Highlight ist für mich aber mein neues rosafarbenes Letter Board von Heimkleid, das ich diese Woche freudestrahlend auspackte und natürlich sofort aufstellte! Ich hatte mich schon so darauf gefreut und ich finde, es gibt dem Raum optisch einfach den letzten Feinschliff. Ich hatte schon eine ganze Weile nach einem schönen Letter Board gesucht, nachdem ich vor ein paar Wochen auf den Trend aufmerksam wurde. Ich fand viele Varianten in schwarz, aber irgendwie fehlte mir da einfach das gewisse Etwas. Tja - und dann wurde ich bei Heimkleid im Online Shop fündig und was soll ich sagen... Ein passenderes Letter Board für unser Schlafzimmer gibt es wohl kaum, oder!?

Von der Freiheit, sein Familienleben so zu gestalten, wie es einem gefällt

Wie sagte Pippi Langstrumpf mal so schön: "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!". Recht hat sie. Als Familie sollte man seinen Alltag genau so gestalten, wie es für alle Familienmitglieder am besten passt.

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!

Als Mutter wachse ich jeden Tag. Ich wachse und lerne, mache Fehler und lerne weiter. Dabei merke ich immer stärker, wie viel besser alles funktioniert, wenn ich auf mein Bauchgefühl höre. Ich treffe bessere Entscheidungen für unsere Familie, wenn ich mich von meiner Intuition leiten lasse. Schon mehrmals habe ich hier in Beiträgen betont, wie wichtig es für Eltern ist, ihr eigenes Ding durchzuziehen und sich wieder mehr auf sich selbst und ihr Empfinden zu verlassen. Aber selbst wenn ich das immer predige, ist das auch bei mir ein niemals endender Lernprozess und eine Sache, die ich mir auch ab und an wieder ins Gedächtnis rufen muss. Nur allzu schnell lässt man sich von anderen beeinflussen oder verunsichern. Manchmal braucht es wieder einen Moment, bis man wieder ganz bei sich ist und alles wieder klarer sieht.

Unser Mädchen kann kommen! Letzte Vorbereitungen & Neuzugänge


Ich hatte in meinem letzten Bump Update (hier) ja schon erzählt, dass ich hormonell bedingt etwas in einen klitzekleinen Shopping-Wahn verfallen bin... Aber plötzlich habe ich einfach überall lauter süße Teile gesehen, die einfach ganz laut meinen Namen riefen und von mir in die Einkaufstasche gepackt werden wollten!!! Ich konnte ja gar nicht anders. Und weil ich die letzten Neuzugänge für unser kleines Mädchen wirklich ganz besonders süß fand, dachte ich mir, dass ich sie heute hier mit euch teile. Vielleicht schaut ja jemand rein, dem das ein oder andere Teil auch gefällt? Ich habe euch auf alle Fälle mal alle Artikel verlinkt, die in letzter Zeit so bei mir eingezogen sind und die ihr in diesem Beitrag seht. 

Allgemein waren das jetzt so die letzten Einkäufe für unser Oktoberbaby - ansonsten ist alles vorbereitet. Die Babybay steht bereit (momentan noch Florians kleine Spielwiese im Schlafzimmer), der Stubenwagen wartet im Keller auf seinen Einsatz und ihr Schrank ist fertig eingeräumt. Es sind ein paar kleine Bodys etc. in die Kliniktasche gewandert, der MaxiCosi ist im Auto installiert... Ja - sie kann kommen! 😌

Ein #Stylethebump & ein kleines Update in der 36. SSW

Top: Zara // Hose: Bellybutton // Ohrringe: Mango // Schuhe: Cox via Görtz // Tasche: Rebecca Minkoff // Ananas-Anhänger: H&M (hier)

Huhu, ihr Lieben! Ja - so schnell kann's gehen: Ich bin inzwischen in der 36. SSW angekommen. Jetzt ist die Schwangerschaft wirklich bald vorbei und wir sind dann tatsächlich zu viert - der Wahnsinn! Ich kann es überhaupt nicht wirklich glauben und alles kommt mir zwischendrin total unwirklich vor. Inzwischen habe ich das Gefühl, dass wir alle irgendwie in einer Warteschleife hängen. Und ich schwebe in einer rosaroten hormongefluteten Blase, während mir tausend und abertausend Fragen im Kopf herumschwirren: Wie sieht unser kleines Mädchen genau aus? Wie riecht sie wohl? Wie fühlt es sich an, ihre kleinen Fingerchen zu streicheln? Wird sie Florians braune Schoko-Augen haben? Wie wird der Moment sein, in dem ich sie das erste Mal sehe? Wie wird Florian auf sie reagieren? Wie wird unser Alltag zu viert aussehen? 

Ich merke einfach insgesamt, wie sich nun alles dem Ende zuneigt. Körperlich, aber auch seelisch. Dafür sorgen die ganzen Hormone schon...! Ich bin oft sehr emotional und bekomme schnell feuchte Augen. Dafür reicht oft schon eine Werbung für Hundefutter 😂 

Erziehungslehren, Ratgeber und Co. // Warum wir aus der Kindererziehung keine Wissenschaft machen


Bevor man Kinder bekommt, hat man ja überhaupt keine Ahnung, in was für eine absolut verrückte Welt man da eintaucht. Jetzt mal abgesehen von der persönlichen Lebenssituation, die sich mit einem Schlag für immer grundlegend verändert - das allein ist ja schon verrückt genug! Die Rede ist heute aber eher von den anderen Leuten, die sich entweder in einer ähnlichen Situation befinden, oder diese verrückte neue Welt prägen, in der man sich ab dem Moment bewegt: andere Eltern, Erziehungs-Experten, Ratgeber-Leser, Weisheiten-Wisser, Stillbefürworter, Bindungsforscher, Impfgegner, Schlaftrainer, Familienblogger... die Liste ist endlos. Jeder hat eine andere Meinung, etwas wichtiges beizutragen und weiß selbstverständlich, wie der Hase läuft. Es gibt zu jedem Thema tausend Texte, tausend Ansätze und viel Diskussion. Plötzlich wird man mit Begrifflichkeiten wie Attachment Parenting konfrontiert (hä, what?), man muss zu Themen wie Babybett/Familienbett, Tragetuch/Kinderwagen, Stillen/nicht Stillen, Brei/Baby-Led Weaning (nochmal: HÄ?) Stellung beziehen und ich dachte mir währenddessen ziemlich schnell: Ihr seid doch alle komplett Banane! Ich denke ja gar nicht daran, diesen Zirkus mitzumachen. Und ich lasse mich schon gar nicht in irgendwelche Schubladen stecken.  

Für mich hat das Leben mit Kind etwas komplett natürliches und intuitives. Immer schon. Ich hatte nie das Bedürfnis, irgendwelche Ratgeber zu lesen, oder permanent irgendwelche Theorien zu verinnerlichen. Ich mache Liebe und Geborgenheit auch nicht an Dingen wie einem Tragetuch fest. Mir reicht es, Floh jeden Tag zu erleben, ihn zu beobachten, entsprechend auf seine Bedürfnisse einzugehen, ihn einfach lieb zu haben - ganz ohne Input von außen, ganz ohne Anleitung, unbedarfter. Er gibt mir im Prinzip alle Signale, die ich brauche: Hunger, Durst, Aua, miese Stimmung, volle Windel, Kuschellaune, schlechter Traum. Natürlich braucht das etwas Übung und auch wir wussten am Anfang nicht immer ganz genau, warum er manchmal nicht aufhört zu weinen, aber mit der Zeit lernt man das alles und es ist tatsächlich kein Hexenwerk. Manchmal sind Kinder übrigens auch grundlos schlecht drauf. So wie wir auch. That's life!

Was mich an diesen ganzen Erziehungslehren und Ratgebern stört ist, dass sie scheinbar für jedes Problem eine Lösung parat haben, einem für alles eine Art Anleitung bieten wollen und Dinge auf eine mir persönlich zu dogmatische Art und Weise zusammenfassen. Ich bin eher der Meinung, dass es für ein Kind, welches absolut einzigartig und individuell ist, gar keine Anleitung geben kann. Und auch nicht muss. Ich finde es vollkommen okay, als Eltern auch mal verunsichert zu sein und keine Antwort zu wissen. Das gehört dazu. Und es sollte uns doch höchstens motivieren, vielleicht ein wenig mehr auf unser Bauchgefühl und unseren eigenen Verstand zu hören, oder unser Kind genauer kennenzulernen.

Viele Dinge, sei es das Schlafverhalten des Babys oder die Ernährung, sind in der verrückten Welt der Eltern eine absolute Glaubensfrage, über die schon tausende Bücher geschrieben wurden und über die gerne heftigst diskutiert, sogar gestritten wird. So banal diese Dinge für Außenstehende, also nicht-Eltern, auch klingen mögen. So würde es ja den meisten unter uns auch nicht in den Sinn kommen, Passanten plötzlich böse auf der Straße anzuschauen, weil sie falsch von ihrer Banane abgebissen haben. Oder jemandem die Freundschaft zu kündigen, weil er lieber auf einer Taschenfederkernmatratze schläft. Ich glaube, das illustriert diese absurden Glaubenskriege über Dinge, die eigentlich niemanden sonst etwas angehen, ganz gut... Und viele Erziehungsphilosophien usw. (oder eher die Art und Weise, wie sie ausgelegt werden!) verschlimmern meines Erachtens dieses Schwarz-Weiß-Denken nur noch weiter, das in der Welt der Eltern ohnehin schon ein großes Problem ist. Es kann doch nicht nur einen richtigen Weg geben. Man sollte diese Dinge immer kritisch hinterfragen, sie niemals als einzige richtige Lösung hinnehmen und stets im Hinterkopf behalten, dass die Welt bunt und vielfältig ist - und das in Wirklichkeit doch total schön ist.

Eine Philosophie, die momentan in aller Munde ist: Attachment Parenting. So von der Grundaussage absolut nicht verkehrt: Schenke deinem Kind viel Liebe, Geborgenheit und Nähe, geh auf seine Bedürfnisse ein. Aber macht man das denn nicht automatisch? Muss man dafür unbedingt einer ganzen Bewegung "angehören", gemeinsam mit seinen Kindern in einem Bett schlafen, stillen, ein Tragetuch kaufen, so wie es die Grundpfeiler der Philosophie vorgeben? (Viele leben das so und wiederum andere sehen das natürlich nicht ganz so eng, legen die Philosophie auch anders aus und passen sie an ihren Lebensstil an. Manche finden die Grundidee einfach nur schön). Aber wenn man Komponenten wie das Familienbett und das Tragetuch ausklammert - braucht ein liebevoller Umgang mit seinen Kindern dann überhaupt ein derartiges Label? Und was ist eigentlich das Gegenteil von Attachment Parenting? Lauern auf der anderen Seite etwa Rabenmütter, die ihre Kinder lieblos behandeln und nicht auf ihre Bedürfnisse eingehen? Könnte man meinen, wenn man sich durch manche Texte liest. Aber ist es denn wirklich immer so Schwarz und Weiß? Sollte nicht jeder von vornherein einfach seinen ganz eigenen Weg gehen? Kann in Wirklichkeit vielleicht auch nur das Kind vorgeben was es von einem braucht und nicht irgendeine Ideologie und die damit verbundenen Wunschvorstellungen der Eltern? Das sind nur ein paar meiner Gedanken und einige Fragen, die ich mir ab und an zu der Thematik stelle. Wie ihr seht, gibt es da viele Richtungen, in die man diskutieren könnte. Aber für mich steht fest: Wenn man sein Kind beobachtet und jeden Tag besser kennenlernt, merkt man ganz schnell von alleine, was es braucht - auch ganz ohne Attachment Parenting und dergleichen.

Ich muss auch immer schmunzeln, wenn es um das berühmte Buch "Oje, ich wachse" geht, in dem die Entwicklung des Babys in verschiedene "Schübe" oder "Sprünge" eingeteilt wird. Die Infos sind ja tatsächlich ab und zu ganz interessant (ich habe mal darin geblättert), aber wenn ich andere Eltern höre, die jegliches Verhalten ihrer Kinder auf irgendwelche Schübe zurückführen, irritiert mich das schon ein wenig. Ich finde, man muss auch akzeptieren können, dass es nicht immer für alles eine einfache Lösung oder eine eindeutige Ursache gibt. Und ich meine das überhaupt nicht böse und verurteile auch niemanden, der darauf schwört - also bitte nicht falsch verstehen. Mir persönlich ist es nur einfach fremd und ich kann damit nicht so furchtbar viel anfangen. Davon abgesehen, dass die Sprünge/Schübe bei Florian NIE gepasst haben. Und zwar kein einziges Mal - nicht mal ansatzweise. Ich konnte mir daraus einfach keinen Reim machen.

Ich frage mich einfach oft, warum bei unseren Kindern alles bis ins letzte Detail analysiert und nachgelesen wird, jede Einzelheit auf die Goldwaage gelegt wird. Wieso wird so ein riesiges Theater um alles gemacht? Warum ist in der Welt der Eltern alles so extrem? Warum sind die Menschen oftmals so festgefahren in ihren Überzeugungen nehmen alles so furchtbar ernst? Vielleicht weil uns unsere Kinder so wahnsinnig wichtig sind und wir die Bestätigung brauchen, dass wir auch alles richtig tun. Vielleicht vermitteln diese ganzen Ratgeber und Erziehungslehren auch ein Gefühl von Sicherheit - ein Gefühl, das junge Eltern ja oft dringend brauchen. So nach dem Motto Ich habe alles gemacht, wie es in diesem Buch steht - also muss es einfach richtig sein. Ich bin eine gute Mutter. Vielleicht verleiten uns aber gerade diese Konstrukte dazu, nicht mehr frei im Kopf zu sein. Wisst ihr, was ich meine? Ist man nicht viel unvoreingenommener und flexibler, wenn man weniger gelesen hat, weniger erwartet? Kann man so nicht vielleicht sogar viel besser auf sein Kind eingehen? Und ist man nicht vielleicht viel gelassener, wenn man eben nicht aus jedem Aspekt des familiären Zusammenlebens eine Wissenschaft macht?  Für mich war das schon immer der einzige logische Weg, aber auch ich möchte andere Familien nicht für ihre Entscheidungen verurteilen. Denn das wäre ja genau einer der Punkte, die ich - wenn auch augenzwinkernd - kritisiere.

Was ich jedoch gerne anstoßen würde, wäre mehr Gelassenheit in allen Bereichen. Verlasst euch wieder mehr auf euer Bauchgefühl und euren Verstand. Bleibt offen und flexibel. Auch anderen  Familien gegenüber, die es vielleicht komplett anders, aber deswegen nicht gleich falsch machen. Und denkt ab und zu mal an den Vergleich mit der Taschenfederkernmatratze 😅

Wie seht ihr das Ganze denn? Wollt ihr euren Senf dazugeben? Ich freue mich immer, von euch zu hören. Egal welcher Meinung ihr seid!

Alles Liebe
Eure Stilblume

Kokos-Cheesecake aus Cashewnüssen {raw, vegan, no-bake & glutenfrei}


Schon eine absolute Ewigkeit hatte ich mir vorgenommen, mal einen dieser no-bake "raw" Cakes zu machen, also ein Kuchen, der aus Rohkost besteht und nicht gebacken wird. Auf Instagram wird mein Feed regelmäßig von tollen Kreationen geflutet - eine wohlmöglich köstlicher als die andere, wenn man den Bildern traut. Und nun habe ich es endlich auch mal geschafft und mich an einer eigenen Version probiert. Wer mit mir auf Instagram befreundet ist, hat das Ganze ja schon mitbekommen... Das Ergebnis dieses Experiments hat mich wirklich positiv überrascht! 

Mein Cheesecake besteht zu 90% aus Cashewnüssen - sowohl der Boden als auch die eigentliche Cheesecake-Masse. Das macht diesen Kuchen nicht unbedingt kalorienärmer als einen normalen Käsekuchen, aber er schmeckt dadurch sehr gut und geschmeidig - und das ist ja die Hauptsache, nicht wahr!? Ich finde vegane Speisen immer interessant, weil sie uns aufzeigen, wie man ganz anders an herkömmliche Rezepte herangehen kann. Außerdem lernt man immer mal wieder neue Produkte und Lebensmittel kennen! Aber mir ist dabei natürlich wichtig, dass der Geschmack passt. Und bei diesem Kuchen ist das definitiv der Fall. Wenn ihr euch also auch mal an einem Cheesecake ganz ohne tierische Produkte probieren möchtet, dann kommt jetzt das Rezept für euch!

Rezept: Die perfekten Brownies!


Seid ihr vielleicht noch auf der Suche nach dem ultimativen Brownie-Rezept? Dann habe ich heute etwas für euch!!! Diese schokoladigen Brownies mit Walnüssen sind nämlich wirklich unglaublich gut... Sie sind außerdem ohne großen Aufwand gebacken und kommen einfach immer super an - das garantiere ich euch. 

Dieses Rezept ist mein absolutes Standard-Rezept, wenn ich zum Beispiel einen Kuchen auf eine Party mitbringen soll oder so (gefunden habe ich es übrigens vor langer Zeit mal hier). Letztens hat Alex eine Sommerfeier in seinem Büro veranstaltet und drei Mal dürft ihr raten, was ich als Nachtisch für alle gebacken habe 😁 Ein Schokotraum! Backt die Brownies bei Gelegenheit unbedingt mal nach - ihr werdet es nicht bereuen! Und hier kommt auch schon das Rezept!