Was ist schwierig am Muttersein? Meine Top Drei


Das Leben als Familie ist bunt und fröhlich. Unvorhersehbar, chaotisch und wundervoll. Kinder verändert das Leben grundlegend und die Sichtweise auf so vieles. Sie geben der eigenen Existenz nochmal einen ganz anderen Sinn. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen. Aber natürlich ist das alles manchmal auch furchtbar anstrengend und stressig. Ich habe mir deswegen letztens die Frage gestellt: Was ist für mich am Muttersein eigentlich das schwierigste? Was bringt mich an meine Grenzen? Und warum? Meine Antwort auf diese Fragen könnt ihr heute hier lesen.

1) Schlafmangel

Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß, wie ich immer mal wieder mit diesem Thema zu kämpfen habe. Florian ist schon seit Anfang an ein komplizierter Schläfer (siehe auch hier). Schlafmangel war uns deswegen in den letztens anderthalb Jahren ein treuer Begleiter. Und ich kann damit überhaupt nicht umgehen. Überhaupt nicht. Ich habe bei akutem Schlafmangel schlechte Laune, fühle mich krank und antriebslos und bin total zerstreut. Auf Dauer ist das einfach irre anstrengend. Ich würde also mal behaupten, dass Schlafmangel für mich das absolut schwierigste am Muttersein war und ist. Das ist sicherlich sehr individuell, da jeder anders damit umgeht und nicht alle Kinder so schlecht schlafen. Aber bei uns steht Schlafmangel in dieser Auflistung definitiv an erster Stelle.

2) Geduld, Geduld, Geduld.

Ich bin eigentlich kein aufbrausender Mensch, bin prinzipiell recht ruhig und kontrolliert. Aber meine Güte: Meine Kinder (aber eigentlich eher nur Floh, haha) haben mich schon wirklich an die Grenzen meiner Belastung gebracht, so dass ich meine Emotionen definitiv nicht mehr so im Griff hatte, wie ich das gewohnt bin. Ja, ich bin auch schon laut geworden. Habe geweint. Vor Wut in ein Kissen geschlagen. Und diese Momente, diese kleinen "Entgleisungen", finde ich extrem schwierig. Sie sind mir furchtbar unangenehm und man muss sich als Mutter wirklich Nerven wie Drahtseile zulegen, um das alles einigermaßen lässig zu meistern. Das ist nicht immer einfach... Gerade Florians Trotzanfälle haben es echt in sich und erfordern unendliche Geduld und Ruhe, die ich einfach nicht immer so aufbringen kann, wie ich gerne möchte.

3) Das Chaos, Leute... Das Chaos.

Was es auch echt in sich hat, ist das Chaos. Die Töpfe, Pfannen, Zahnstocher und ungefähr 25 Geschirrtücher die den Boden in der Küche zieren, wenn ich mal kurz fünf Minuten im Bad verschwinde. Der gesamte Inhalt meines Kleiderschranks, im Flur verteilt. Dazwischen ein Bagger, ein Kochlöffel und eine angeknabberte Breze. Es ist fast unmöglich, hier Ordnung zu schaffen. Beziehungsweise arbeite ich gefühlt gegen Windmühlen. Ich räume ein Zimmer auf und währenddessen ist das nächste schon wieder bis zur Unkenntlichkeit verwüstet. Für mich als ordnungsliebenden Menschen nicht so irre einfach. Manchmal habe ich das Gefühl, ich räume den ganzen Tag nur auf und es sieht trotzdem permanent total schlimm aus 😅 Was glaubt ihr, wie viel Vorarbeit ich leisten muss, wenn ich Interior-Bilder für euch shoote, haha!!!

Das waren sie also, die drei schwierigsten Aspekte des Mutterseins - für mich. Wie ist das denn bei euch? Ähnlich, oder würde eure Auflistung ganz anders aussehen!?

Alles Liebe
Eure Stilblume

Kommentare

  1. Hallo, ich habe es genauso wie du empfunden..damals vor 25 Jahren. Heute gefallen mir die gestylten Ton in Ton Babys und die gepflegten Mütter gut und ich denke manchmal,.. es geht beides.Aber es verlangt viel von einem. Deine Ehrlichkeit über das Muttersein berührt mich. Ich wünsche euch ein tolles Weihnachtsfest und uns weiter schöne Bilder und Berichte Liebe Grüße von Elke

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  2. Ich finde es auch toll, dass du so ehrlich berichtest – Danke dafür! Und ich kann alle drei Aspekte voll unterstreichen. Und ich bin eigentlich kein soo ordnungsliebender Mensch, was auch bedeutet, dass ich nicht gerne aufräume. Und jetzt muss ich das ständig tun, weil wir sonst im absoluten Chaos versinken. Andererseits finde ich es auch süß, wenn meine beiden so vertieft irgendetwas für Erwachsene unverständliches spielen und dabei in Windeseile 100 Dinge in der ganzen Wohnung verteilen ;-))
    Liebe Grüße
    Lena

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