Mias große Schnullerliebe - Wie wir mit dem Schnuller umgehen

*Anzeige

Heute dreht sich hier alles rund um das Thema Schnuller und wie wir das alles in unserer Familie handhaben. Außerdem stelle ich euch bibi (der Schweizer unter den Schnullerherstellern!) vor, dessen süße Produktpalette es nun auch bei uns in Deutschland gibt - dazu aber später mehr! 😊 Legen wir nun auch schon los!

Der Schnuller

Schnuller: Ja oder Nein? Das muss natürlich jede Mutter selbst entscheiden und das ist auch wenig davon abhängig, was das Baby für Bedürfnisse hat. Ich glaube jedoch, es geht - wie bei so vielen Dingen - einfach darum, eine Balance zu finden und zu erkennen, wann der Schnuller sein muss und wann nicht. Er sollte in meinen Augen weder als Vertröstung bis zur nächsten Mahlzeit, noch als Ersatz für Zuwendung und körperliche Nähe dienen. Stattdessen ist er bei uns eine super Einschlafhilfe, beruhigt beispielsweise zusätzlich nach einer schmerzhaften Impfung, oder stillt immer wieder mal das natürliche Saugbedürfnis, wenn Mia sich aber bereits satt getrunken hat und einfach nur ein bisschen nuckeln möchte. Außerdem ist er seit neuestem zusätzlich ein klasse Spielzeug, das Mias Feinmotorik schult, haha!


Säuglinge und ihr Saugbedürfnis 

Säuglinge haben von Natur aus ein starkes Saugbedürfnis und das Saugen hat eine wohltuende und beruhigende Wirkung auf sie. Ich habe schon während meiner Schwangerschaften im Ultraschall erkannt, dass meine zwei Kleinen an ihrem Daumen gelutscht haben, was ich total süß fand. Wenn die Kinder dann auf der Welt sind, sichert der Saugreflex ihr Überleben und das Saugbedürfnis wird beim Trinken an der Brust oder aus der Flasche ebenfalls befriedigt. Aber oft besteht darüber hinaus noch ein non-nutritives Saugbedürfnis (wenn das Baby also gar keinen Hunger mehr hat) und in solchen Momenten ist ein Schnuller beispielsweise sehr hilfreich. 


Unsere Schnullergeschichte & Das Thema Saugverwirrung

Florian wollte keinen Schnuller, Mia ist wiederum ein richtiges Schnullerbaby. Ganz am Anfang hatte sie noch keinen Schnuller, weil ich erst warten wollte, bis sich mit dem Stillen alles eingespielt hatte. Zwar gehen die Meinung bezüglich einer möglichen Saugverwirrung auseinander, aber ich dachte mir: Sicher ist sicher! Als Mia ungefähr 6 Wochen alt war, habe ich ihr dann zum ersten Mal einen Schnuller angeboten und sie fand es super! Und mit dem Stillen klappte alles auch weiterhin ganz wunderbar. Ich würde es auch jeder Mutter genau so empfehlen. Erst mal das mit dem Stillen üben! Und wenn das Baby ordentlich gelernt hat, an der Brust zu trinken, kann man auch mit gutem Gewissen mal einen Schnuller geben. So macht man sicherlich nichts verkehrt. Gerade bei Kindern, die ein sehr stark ausgeprägtes Saugbedürfnis haben, ist der Schnuller eine super Hilfe. So auch bei uns: Mia wollte am Anfang super oft an der Brust trinken, selbst wenn sie längst satt war und eigentlich gar nicht mehr konnte. Das hat dazu geführt, dass sie sich regelmäßig schwallartig erbrochen hat und wir schon dachten, es stimmt irgendetwas nicht. Dabei hat sie sich wirklich nur "überfressen", weil sie so ein starkes Saugbedürfnis hatte. Ups! Dann kam der Schnuller und unser Problem war zum Glück von einem Tag zum nächsten gelöst 😅


Die Schnuller von bibi - Einfach Tierisch Einfach!

Nachdem Schnuller hier also sehr hoch im Kurs stehen, waren wir natürlich auch sofort Feuer und Flamme, als uns angeboten wurde, die Schnuller von bibi zu testen. In der Schweiz kennt man die Schnuller bereits und jetzt sind sie auch hier bei uns erhältlich (schaut doch mal, wenn ihr das nächste Mal im DM seid!). Und voll lustig, die Schweizer nennen den Schnuller Nuggi, was ich so süß finde!!! Das Besondere an den bibi Schnullern ist auf jeden Fall, dass ein kleines Tier an der Saugerinnenwand und auf der Verpackung darauf hinweist, um was für eine Schnullergröße es sich handelt:

  • 0-6 Monate: Bär
  • 6-16 Monate: Nilpferd 
  • ab 16 Monaten: Frosch 

Gerade bei Geschwisterkindern ist das sehr hilfreich - so werden die Schnuller bzw. Nuggis nicht andauernd verwechselt und man kann sie mit einem Blick auf den Sauger auseinanderhalten. Und wenn man Schnuller nachkaufen möchte, erkennt man gleich an der tierischen Verpackung, nach welcher Größe man greifen muss. 


Naturalsauger vs. Dentalsauger

Da Kinder einfach ein unterschiedliches Saugverhalten haben, gibt es die bibi Schnuller in zwei Variationen: Natural und Dental. Beim Natural-Schnuller handelt es sich um einen symmetrischen Naturalsauger. Die Form ist der mütterlichen Brust sehr ähnlich und fühlt sich im Mund angenehm weich und flexibel an. Den Dental-Schnuller zeichnet eine asymmetrische, aber dennoch sehr brustähnliche Saugerform aus. Dadurch ist eine optimale Unterstützung einer gesunden Gaumen- und Kieferentwicklung gewährleistet. Beide Schnuller sind auf jeden Fall eine gute Wahl; letztendlich entscheidet das Baby selbst, welche Form es lieber hat! Mia mag den Dentalsauger super gerne 😊 Und ich mag den mit den Einhörnern am liebsten, haha. 


Besonderheiten

Alle Schnuller von bibi werden in der Schweiz produziert. Und was ich persönlich am coolsten finde: Ein Set von zwei Dental Schnullern (wie auf den Bildern) erhält man in einer kleinen Box, die man zur Sterilisation in der Mikrowelle benutzen kann. Das geht super schnell und man muss die Schnuller nicht auskochen. Die Box kann man außerdem zur Aufbewahrung nutzen, oder auch als Ausstechförmchen oder Sandform zweckentfremden! Die Schnuller haben auch zusätzlich noch so kleine Kappen, die man ihnen als Schutz über den Sauger schieben kann - super, wenn man schnell noch einen Schnuller mit in die Handtasche schmeißt oder so. 


Wie handhabt ihr das denn bei euren Kindern mit dem Schnuller? Haben sie überhaupt einen? Lasst mir doch gerne einen Kommentar da 😊

Startet gut ins Wochenende, ihr Lieben!
Eure Julia

Keine Kommentare